Pressemitteilung
Aktionsrat der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten
Ostdeutschlands
Sprecher:
Prof. Dr. M. Link, Boltenhagener Straße 5, 01109 Dresden,
Telefon 0351 8804318, Fax 0351 8808747, e-mail Prof.Link@t-online.de
Stellvertretende Sprecher
für die Fachärzte: Dr. B. Hausen, Am Südtor
8, 14774 Brandenburg, Telefon 03381 800271, Fax 03381 804719 und A. Rouwen,
Mehringdamm 50, 10961 Berlin, Telefon 030 7852075, Fax 030 7852076, e-mail
Arouwen@compuserve.com
für die Hausärzte: Dr. D. Sturm, Weinkellerstr.
20, 09337 Hohenstein-Ernstthal, Telefon 03723 7963, Fax 03723 411197,
e-mail Diethard.sturm@multimedica.de
für die Psychotherapeuten: Andrea Mrazek, M.A.,
M.S., Hauptstr.34, 01445 Radebeul, Telefon 0351 8303799, Fax 0351 8339716,
e-mail Rokita.Mrazek@t-online.de
Am 1. Oktober beginnt im Osten
der gesundheitspolitische Wahlkampf!
Potsdam (7. Juni 2001). Am 1. Oktober
beginnt im Osten der gesundheitspolitische Wahlkampf dies beschloss
auf seiner gestrigen Sitzung in Potsdam der Aktionsrat der niedergelassenen
Ärzte und Psychotherapeuten Ostdeutschlands.
"Wir lassen uns von den politisch Verantwortung Tragenden nicht
hinhalten und vertrösten", stellte der Sprecher des Aktionsrates,
Prof. Martin Link, fest.
Es sei mit Sicherheit ein Erfolg, dass Politik und Ärzteschaft wieder
mehr und intensiver miteinander sprechen würden, jetzt jedoch seien
Taten gefordert. "Nach wie vor sind unsere Kernforderungen nach einer
unverzüglichen Anhebung der für die ambulante Medizin im Osten
zur Verfügung stehenden Finanzmittel an jene im Westen überfällig!
Nach wie vor sind die patientenfeindlichen Budgets bittere Realität!"
Mit welchem Recht, so Link, begründet die Politik, dass für
die Versorgung der Patienten im Osten 25 Prozent weniger Finanzmittel
zur Verfügung gestellt werden? "Sind unsere Patienten weniger
wert?" Diese Missstände müssten beseitigt werden.
Deshalb rufe der Aktionsrat alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich aktiv
im Interesse der Patienten in den Wahlkampf einzubringen. "Wir werden
sehr genau hinsehen, welche Parteien, welche Politiker sich für einheitliche
Zustände in Ost und West im 11. Jahr der deutschen Einheit einsetzen
und zwar mit Taten und wer es allein bei Beruhigungspillen
belasse", sagte Link.
Die vielfältigen Aktionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten
Ostdeutschlands in den zurückliegenden Monaten hätten gezeigt,
dass die Menschen dafür großes Verständnis haben. "Und
dies beweist uns, wie wichtig und richtig diese Aktionen sind."
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